Nächstes Treffen dreht sich um OpenStreetMap

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Das Logo von OpenStreetMap

In modernen Zeiten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden, kann sich mitunter als ein schwieriges Unterfangen herausstellen. Wenn diese Freizeitbeschäftigung einen in die Natur führt und die Schönheiten des Ahrtales vor Augen führen kann, geistig anregend ist und mit Menschen zusammenbringt, die diese Interessen teilen, lohnt es sich einen Blick auf OpenStreetMap zu werfen. Informationen dazu sind im Netz schnell gegoogelt. Dieses Hobby kann man sowohl in der Gruppe, die sich in Bonn gebildet hat, als auch allein ausüben. Das Einzelne dabei auch großes Schaffen können, hat der User „Der Troisdorfer“ gezeigt, der bei den täglichen Rollstuhlausfahrten mit seiner pflegebedürftigen Frau nebenbei die gesamte Stadt Troisdorf für OpenStreetMap erfasst hat und damit der Allgemeinheit ein detailliertes Abbild seiner Stadt zur Verfügung stellt. Informationen zu OpenStreetMap, AW-Wiki und anderen digitalen Diensten können Interessierte beim nächsten Treffen der Gruppe „AW im Netz“ am Montag, 2. Mai, ab 18.30 Uhr im Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr, Raum 1.03 (Treppe hoch, dann rechts) erfahren.

Content-Drehschreibe für den Kreis Ahrweiler

Die Gründung einer Internetplattform für Open Content zum Kreis Ahrweiler war Thema des zweiten Stammtischtreffens „AW im Netz“ am Montag, 4. April 2016, im Bad Neuenahrer Brauhaus. Auf diese Plattform könnten zum Beispiel Fotos hochgeladen werden, die anschließend von jedermann genutzt werden dürfen. Außerdem könnte auf dieser Plattform ein virtuelles Festschriften-Archiv entstehen. Weiter wurde darüber diskutiert, aus dem Stammtisch heraus einen Verein zu gründen, der die Trägerschaft für diese Plattform übernimmt. Ein eingetragener Verein hätte auch ein besseres Standing gegenüber Politik, Behörden und Vereinen als ein informeller Stammtisch.

Victor Francke, Lokalredakteur des General-Anzeigers, skizzierte bei dem Treffen Situation und Strategien der Regionalverlage angesichts der immer weitergehenden Digitalisierung und Virtualisierung des Nachrichtengeschäfts auch im Lokalen. Überraschungsgast des Abends war Elisabeth Graff, viele Jahre lang Mitglied und später Vorsitzende der SPD-Fraktion des Stadtrats Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Ex-Vorsitzende des Jugend-Hilfe-Vereins für den Kreis Ahrweiler. Vor der Kommunalwahl 2014 legte die Diplom-Psychologin ihre öffentlichen Ämter nieder, um in die Nähe ihrer Kinder nach Berlin zu ziehen. Dem Ahrtal fühle sie sich aber nach wie vor eng verbunden, versicherte Graff bei dem Treffen.