Das AW-Wiki wird zehn Jahre alt

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Das AW-Wiki war Thema des ersten Treffens der Initiative „AW im Netz“ im neuen Jahr 2017.

Ein kleiner Text zum Hospiz-Verein Rhein-Ahr vom 2. September 2007 war der erste Eintrag ins AW-Wiki. Fast zehn Jahre sind seitdem vergangen, und der Beitrag zum Hospiz-Verein wie das AW-Wiki insgesamt sind seitdem zu beachtlicher Größe gewachsen. Für die Initiative „AW im Netz“ war das jetzt Anlass, sich im Haus der Familie in Bad Neuenahr einen Abend lang mit dieser Online-Enzyklopädie für den Kreis Ahrweiler zu beschäftigen.

Anlass zur Gründung sei für ihn damals das Interesse für die Geschichte der Rhein-Ahr-Region auf der einen und „Begeisterung für die Möglichkeiten der Wiki-Software“ auf der anderen Seite gewesen. Das sagte Anton Simons, Gründer und „Motor“ des AW-Wikis, bei dem Treffen in Bad Neuenahr. Das AW-Wiki habe sich inzwischen zu einem universellen Führer durch den Kreis Ahrweiler entwickelt. Die Zahl der Artikel sei im vergangenen Jahr um 1500 auf jetzt 20.500 gewachsen. Außerdem seien 1700 Fotos ins Wiki hochgeladen worden; ihre Gesamtzahl liege nun bei fast 11.500.

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Das nächste Treffen dreht sich ums AW-Wiki

awwik_200iUm das AW-Wiki dreht sich das nächste Treffen der Initiative „AW im Netz“ am Montag, 9. Januar, ab 18.30 Uhr im Haus der Familie an der Weststraße 6 in Bad Neuenahr (Raum 1.04). Alle Interessierten sind eingeladen. Anton Simons aus Bad Bodendorf – er hat das Regionalwiki für den Kreis Ahrweiler im Jahr 2007 gegründet – blickt auf die Entwicklung des AW-Wikis im Jahr 2016 zurück und skizziert Perspektiven für 2017. Außerdem geht es um Strategien zur Recherche im AW-Wiki und um Möglichkeiten, am weiteren Aufbau dieses Online-Lexikons mitzuarbeiten. Bei der anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit, Fragen zu beantworten und Anregungen einzubringen.

Mit inzwischen 20.000 Artikeln, mehr als 11.000 Fotos und ungezählten Kartenausschnitten zu Orten, Bauwerken und Gewässern im Kreis Ahrweiler sowie zu Vereinen, Veranstaltungen und zu Persönlichkeiten aus Kommunalpolitik, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung hat sich das AW-Wiki zum zweitgrößten Stadt- bzw. Regionalwiki in Deutschland entwickelt. Nur das 25.000 Artikel zählende Stadtwiki Karlsruhe ist größer. Fast 1000 Nutzer haben sich bislang angemeldet, um am weiteren Aufbau des AW-Wikis mitzuarbeiten; mehr als 100 davon waren im vergangenen Jahr aktiv.

Neben Schoko-Nikoläusen gab’s einen Jahresrückblick

nikolauseAußer Schoko-Nikoläusen gab es beim jüngsten Treffen der Initiative „AW im Netz“ am Nikolausabend im Hotel Krupp in Bad Neuenahr einen Rückblick auf das erste Jahr des Bestehens der Initiative sowie Ausblicke auf Aktivitäten, die für das Jahr 2017 geplant sind. Gut ein Jahr ist es her, dass die Idee zu dieser Initiative, geboren wurde. Grundgedanke war , Menschen aus dem Kreis Ahrweiler zusammenzubringen, die sich auf Facebook, Twitter oder anderen Internet-Plattformen in irgendeiner Weise mit Heimatkunde und Nachrichten aus der Region beschäftigen. Werner Kathe, einer der Initiatoren, bezeichnete die Gruppe deshalb beim jüngsten Treffen als so etwas wie einen „digitalen Heimatverein“.

Beim Mai-Treffen hatte Werner Kathe zu dem globalen Geodaten-Projekt OpenStreetMap und zu Möglichkeiten der Mitarbeit in der eigenen Heimatregion referiert. Jürgen Ertelt stellte Möglichkeiten der Veröffentlichung frei und von jedermann nutzbarer Fotos aus dem Kreis Ahrweiler im Internet vor. Im September besuchte die Initiative das Linzer Stadtarchiv. Dort ging es insbesondere um die Aktivitäten von Archivarin Andrea Rönz im eigenen Weblog und auf diversen Social-Media-Plattformen. Zwischendrin gab es immer wieder Stammtischtreffen ohne vorgegebenes Thema, die dem Informations- und Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander dienten. Weiterlesen

Neue Möglichkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit

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Die Linzer Stadtarchivarin Andrea Rönz (4.v.l.) mit einer der ältesten Urkunden, die im Linzer Stadtarchiv aufbewahrt werden. Foto: Heinz Grates

Facebook, Twitter und Youtube bieten kommunalen Archiven effektive und obendrein kostenlose Möglichkeiten für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Diese Erfahrung Andrea Rönz gemacht, die seit 2004 als Teilzeitkraft das Archiv der Stadt Linz verwaltet. Sie kann sich ein Urteil erlauben: Denn seit inzwischen fünf Jahren postet sie auf Facebook Fotos und Dokumente zur Geschichte der Stadt, kündigt Veranstaltungen an, verlinkt auf interessante Fundstellen im Netz und vernetzt sich mit anderen Archiven sowie mit Museen und Forschungseinrichtungen. Die Initiative „AW im Netz“ wollte es genau wissen und besuchte Andrea Rönz jetzt im Kirchlein des ehemaligen Servitessenklosters von Linz, das dem Archiv und dem Heimatmuseum der Stadt seit 1983 als Heimstatt dient.

Die älteste Urkunde, die in dem kleinen Gotteshaus aufbewahrt wird, stammt aus dem Jahr 1325. In Linz finden sich aber auch Archivalien, die Ahrweiler betreffen – Unterlagen etwa, in denen ein ein gemeinsames Vorgehen gegen den Erzbischof verabredet, und Dokumente aus dem Jahr 1644, in denen ein Streit zwischen Ahrweiler und Linz verhandelt und in denen eine Ausgleichszahlung von 50 Gulden vereinbart wird.

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Archivarin nutzt Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit

Einen Blick über den Tellerrand wagen die Mitglieder der Initiative „AW im Netz“ bei ihrem nächsten Treffen am Montag, 5. September. Ab 18.30 Uhr sind sie dann im Archiv der Stadt Linz zu Gast. In der ehemaligen Servitessenkirche am Dr.-Sigmund-Wolf-Platz/Klosterstraße 13 wollen sie sich über das Archiv selbst informieren, insbesondere aber über die intensive Öffentlichkeitsarbeit von Stadtarchivarin Andrea Rönz über Social Media. Auf Facebook, Twitter und Google+ postet sie nämlich Fotos und Dokumente zur Geschichte der Stadt, kündigt Veranstaltungen an, verlinkt auf interessante Fundstellen im Netz, und vernetzt sich mit anderen Archiven sowie mit Museen und Forschungseinrichtungen. Auf dem Youtube-Kanal des Stadtarchivs sind der Linzer Fronleichnamszug des Jahres 1939 sowie Videos vom Linzer Schwimmbad, einer örtlichen Sektkellerei und vom Basaltabbau bei Linz – alle drei aus dem Jahr 1959 – zu sehen. Außerdem postet Andrea Rönz Beiträge rund um das Großthema Heimatgeschichte in ein Weblog.

Interessante Links zum Thema:

Mehr frei nutzbare Fotos aus dem Ahrtal

„Mehr frei nutzbare Fotos für das Ahrtal – eine Idee sucht Mitstreiter“ – zu diesem Thema referiert der in Grafschaft-Esch wohnende Medienpädagoge Jürgen Ertelt beim nächsten Treffen des Stammtischs „AW im Netz“ am Montag, 6. Juni, ab 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr (Raum 1.02). Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Unter dem Hashtag #Ahrfotos wird zu diesem Thema getwittert und gefacebooked.

Beim Mai-Treffen des Stammtischs hatte Werner Kathe aus Ahrweiler OpenStreetMap (OSM) vorgestellt. Kathe selbst engagiert sich seit Jahren für dieses globale Projekt und ist regelmäßig Gast beim OSM-Stammtisch Bonn. OSM sammelt Geodaten, die es ermöglichen, detaillierte Landkarten zu erstellen, Spezialkarten abzuleiten und zu navigieren. Bei Wanderern und Radfahrern, aber auch bei Reitern, Yachtsportlern und anderen Outdoor-Aktiven sind die OSM-Karten inzwischen sehr beliebt.

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Nächstes Treffen dreht sich um OpenStreetMap

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Das Logo von OpenStreetMap

In modernen Zeiten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden, kann sich mitunter als ein schwieriges Unterfangen herausstellen. Wenn diese Freizeitbeschäftigung einen in die Natur führt und die Schönheiten des Ahrtales vor Augen führen kann, geistig anregend ist und mit Menschen zusammenbringt, die diese Interessen teilen, lohnt es sich einen Blick auf OpenStreetMap zu werfen. Informationen dazu sind im Netz schnell gegoogelt. Dieses Hobby kann man sowohl in der Gruppe, die sich in Bonn gebildet hat, als auch allein ausüben. Das Einzelne dabei auch großes Schaffen können, hat der User „Der Troisdorfer“ gezeigt, der bei den täglichen Rollstuhlausfahrten mit seiner pflegebedürftigen Frau nebenbei die gesamte Stadt Troisdorf für OpenStreetMap erfasst hat und damit der Allgemeinheit ein detailliertes Abbild seiner Stadt zur Verfügung stellt. Informationen zu OpenStreetMap, AW-Wiki und anderen digitalen Diensten können Interessierte beim nächsten Treffen der Gruppe „AW im Netz“ am Montag, 2. Mai, ab 18.30 Uhr im Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr, Raum 1.03 (Treppe hoch, dann rechts) erfahren.